NEOS mit DATAFLEET stärkt Hagener Waste Watcher-Team

Schon die Kleinsten in Hagen zeigen, wie wichtig ihnen eine saubere Stadt ist

Wenn es in Hagen um Stadtsauberkeit geht, sind Einsatzleiter Jens Steinbach und sein Team der Waste Watcher nicht mehr wegzudenken. Tag für Tag sind sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Stadtreinigung unterwegs, um illegale Müllablagerungen aufzuspüren, Verschmutzungen zu beseitigen und die Stadt lebenswerter zu machen.
Die Herausforderung: Viel Einsatz, aber oft fehlende Präzision. Die Frage war: Wie lässt sich diese wichtige Aufgabe so gestalten, dass der Einsatz der Waste Watcher noch effektiver wird?

Steinbach und sein Team kannten die Situation nur zu gut. Eintreffende Meldungen waren schwer planbar und eine nicht-automatisierte Routenplanung bestimmte ihre alltägliche Arbeit. Kontrollfahrten bedeuteten hohen Aufwand, und manche der illegalen Müllablagerungen blieben über einen längeren Zeitraum unentdeckt. Trotz aller Anstrengungen blieb das Gefühl: Es müsste doch besser gehen.

Die Lösung: KI-gestützte Stadtreinigung
Ein erheblicher Mehrwert entstand durch die Zusammenarbeit des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB) mit REMONDIS Digital. Drei Sammelfahrzeuge wurden mit dem DATAFLEET-System ausgestattet – einem KI-gestützten Kamerasystem, welches Verschmutzungen automatisch erkennt und tagesaktuell meldet. Über die Software NEOS erhalten die Waste Watcher ihre Aufträge direkt auf ihre Smartphones: mit Standort, Navigation und der Möglichkeit, Einsätze digital zurückzumelden.

„Mit Hilfe von DATAFLEET sehen wir jetzt Verschmutzungen, die wir vorher übersehen hätten. Die KI zeigt uns genau, wo was liegt, und wir können dank der NEOS-Software nicht nur direkt handeln, sondern Verunreinigungen auch schneller beseitigen“, erzählt Steinbach.

Die Technik liefert die Daten, doch die tatsächlichen Helden bleiben die Waste Watcher, die vor Ort handeln. Seit Juni wurden durch das System bereits 368 Meldungen zu Verunreinigungen, insbesondere wilde Müllablagerungen, erfasst. Mit durchschnittlich knapp 100 Meldungen pro Monat zeigt sich eine klare Zunahme an erkannten Verschmutzungen. 321 der Meldungen wurden bearbeitet und konnten bereinigt werden.

Die Ergebnisse sprechen für sich. Statt reaktiv zu arbeiten, agieren die Waste Watcher heute effektiver und schneller. Verschmutzungen, die früher länger liegen geblieben wären, werden nun meist innerhalb von 24 Stunden entfernt. Die drei Fahrzeuge legen wöchentlich knapp 600 Kilometer zurück und melden täglich fünf bis zehn Fundstellen, die ohne die Systeme wahrscheinlich unentdeckt geblieben oder erst nach einigen Tagen gemeldet worden wären.

„Wir können mit dieser Lösung nicht mehr nur reagieren, sondern proaktiv handeln“, so Steinbach. Für das Team bedeutet das: weniger Leerlauf, gezieltere Einsätze, effizientere Routenplanung und ein Stadtbild, das sichtbar sauberer ist.

Der Ausblick: Hagen baut das System weiter aus
Die Pilotphase hat bewiesen, dass sich der Einsatz der Systeme lohnt. Daher plant der HEB nun, 10 weitere Fahrzeuge mit dem System auszustatten und verankert die Lösung in Zukunft fest in seiner Reinigungsstrategie. Für Steinbach und die Waste Watcher ist das mehr als nur eine technische Neuerung: Es ist der Schritt in eine neue Ära der Stadtreinigung: datenbasiert, digital und nachhaltig. 

„Wir können unsere Kräfte nun noch gezielter einsetzen und so einen richtigen Mehrwert für die Stadtsauberkeit schaffen“, fasst Steinbach zusammen. Die Vision ist klar: Hagen soll noch sauberer, lebenswerter und nachhaltiger werden. Jens Steinbach und sein Team zeigen, wie Menschen und Technologie gemeinsam eine Stadt verändern können und dass Digitalisierung dort wirkt, wo sie am meisten gebraucht wird: im Alltag.

Wir freuen uns, gemeinsam mit dem HEB zu zeigen, wie DATAFLEET und NEOS die Arbeit der Waste Watcher in Hagen sichtbar unterstützen und einen spürbaren Beitrag zu einer saubereren Stadt leisten.

Mehr zu NEOS erfahren Sie hier: Zur Lösungsseite
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