„Wir brauchen mehr Personal.“ Diesen Satz kennen viele Bauhöfe und kommunale Betriebe. Häufig gibt es gute Gründe für einen zusätzlichen Ressourcenbedarf. Schwieriger wird es, wenn dieser gegenüber Verwaltung, Politik oder anderen Entscheidungsträgern nachvollziehbar belegt werden soll. Genau dafür braucht es verlässliche Zahlen.
Wenn der operative Aufwand nicht vollständig sichtbar ist
Im Arbeitsalltag bearbeiten kommunale Teams zahlreiche unterschiedliche Aufgaben: illegale Müllablagerungen müssen beseitigt, verschmutzte Verkehrszeichen gereinigt und Schlaglöcher dokumentiert werden. Gleichzeitig kommen täglich neue Meldungen und Aufträge hinzu.
Ohne eine zentrale Auswertung bleibt jedoch häufig unklar, wie hoch das tatsächliche Aufkommen ist, welche Themen besonders oft auftreten und an welchen Stellen Engpässe entstehen. Entscheidungen über Prioritäten, Personal und Budgets beruhen dann teilweise auf Erfahrungswerten und subjektiven Einschätzungen.
Daten schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage
Das neue Statistiktool in NEOS bereitet die Informationen aus dem operativen Tagesgeschäft kompakt und verständlich auf. Verantwortliche sehen unter anderem, wie viele Aufträge eingehen, wie sich die Bearbeitungsstände entwickeln und welche Auftragsarten besonders häufig auftreten.
Auch Durchlaufzeiten, räumliche Hotspots und Entwicklungen über verschiedene Zeiträume hinweg lassen sich auswerten. So wird sichtbar, wo Aufgaben zunehmen, welche Bereiche besonders stark ausgelastet sind und an welchen Stellen Prozesse optimiert werden können.
Mit digitaler Stadtreinigung entsteht so aus einzelnen Meldungen und Aufträgen eine verlässliche Datengrundlage. Sie unterstützt kommunale Betriebe dabei, Prioritäten nachvollziehbar festzulegen, Ressourcen gezielter einzusetzen und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.
NEOS macht kommunale Arbeit sichtbar
Mit dem neuen Statistiktool erweitert NEOS seine Funktionen für eine datenbasierte Steuerung der Stadtbildpflege. Die Plattform bündelt operative Informationen und übersetzt sie in aussagekräftige Kennzahlen und übersichtliche Auswertungen.
Damit können Bauhöfe und kommunale Betriebe ihre Leistungen transparenter darstellen und Ressourcen- oder Personalbedarfe belastbarer begründen. Gleichzeitig entsteht mehr Überblick für die tägliche Einsatzplanung und die langfristige Weiterentwicklung der eigenen Prozesse.
So wird aus dem Gefühl, dass zusätzliche Ressourcen benötigt werden, eine nachvollziehbare Grundlage für bessere Entscheidungen.
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